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Eine besondere Form der Wandmalerei ist die Illusionsmalerei.
Unter dem Namen Trompe-l’œil (frz. = „täusche das Auge“) hat diese Malweise eine Jahrhunderte lange Tradition.

Die ältesten erhaltenen Beispiele finden sich in Pompeji; in der Renaissance erlebte die Technik mit der Wiederentdeckung der Perspektive einen Aufschwung und ist seither vor allem als Mittel der Raum-Ausschmückung in Schlössern und Kirchen äußerst beliebt.

Mittels genau berechneter perspektivischer Darstellung werden nicht vorhandene Räumlichkeiten oder Objekte so täuschend echt gemalt, dass der Betrachter im ersten Moment glaubt, sie wären tatsächlich vorhanden. Das Auge wird getäuscht, es entsteht eine reizvolle optische Illusion.