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Deckenmalerei
Die Deckenmalerei ist seit der Antike bekannt und erlebte ihre Blütezeit in der Renaissance und Barockzeit.
Vor allem mittels der Zentralperspektive gelang es schon den Renaissance – und Barockmalern, die reale Begrenzung der Decke aufzuheben und den Blick des Betrachters auf einen scheinbaren Raum jenseits der Decke zu lenken (Trompe-l’œil).
Schon damals wurde als Deckenbemalung häufig Himmelmalerei  eingesetzt, wodurch nach oben luftige Weite vorgetäuscht wird. Gerade in Räumen mit niedriger Raumhöhe kann eine solche Gestaltung Wunder wirken.
Das wohl berühmteste Deckengemälde ist die von Michelangelo zwischen 1508 und 1512 ausgemalte Decke der sixtinischen Kapelle im Vatikan.